Am 23. September 2025 fand der 1. Fachkongress “POTENTIAL trifft CHANCE” im Carlowitz Congresscenter Chemnitz statt.
Wir waren dabei – und sind noch immer ganz beeindruckt von den vielen Anregungen und praktischen Beispielen, dem Engagement und der Zuversicht – seitens sozialer Träger und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, aber auch seitens Politik, Unternehmen und Wissenschaft – wenn es um die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im allgemeinen Arbeitsmarkt geht.
Organisiert wurde der Fachkongress von der Landesarbeitsgemeinschaft LAG WfbM Sachsen und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen e. V. (BAG WfbM).
Neben eindrucksvollen Impulsen von Alexander Dierks (Präsident des Sächsischen Landtags):
„Bereitschaft, ausgetretene Pfade zu verlassen“, „Menschen motivieren“, „Der Weg lohnt sich.” statt “Der Weg ist schwierig.“
Thomas Früh (Leiter für Jugend, Familie und Teilhabe im sächsischen Sozialministerium)
Ralph Burghart (Bürgermeister für Finanzen, Personal und Bildung in Chemnitz)
Frederik Haarig ( Kopfvitamin e.V. ):„Individualität anerkennen und wertschätzen“ und
Phillip Sonntag, der den Weg von der Werkstatt in den ersten Arbeitsmarkt gemeistert hat:
„Ich durfte Aufgaben übernehmen, die ich mir selbst nicht zugetraut habe.“




hinterließ Prof. Bertold Meyer (Professur für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie Technische Universität Chemnitz) die wohl eindrücklichste Keynote, was den Stand von Inklusion, Mensch(en mit Behinderungen) und Technologie in Deutschland und der Welt angeht. Sein Fazit:
„Inklusion lässt sich nicht durch Technologie umsetzen. Es braucht einen sozialen und politischen Willen.“
Am Nachmittag erwartete uns dann eine Vielzahl an Workshops und Praxisbeispielen, wie Werkstätten für Menschen mit Behinderung ihre Mitarbeitenden beim Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützen können und in den Unternehmen, auf der anderen Seite, Vorurteile und Berührungsängste abgebaut werden können.
Hier gibt es bereits positive Entwicklungen wie das Bildungsprogramm Praxisbausteine oder der Schichtwechsel, bei dem Menschen mit Behinderungen für einen Tag ihren Arbeitsplatz mit Menschen im ersten Arbeitsmarkt tauschen.
Nach ganz viel wertvollem Input von contec GmbH, potential.akademie eG, COMPLY4SAXONY, Agentur für Texte PR Dr. Pittner B., dem Jobcenter Chemnitz, Berufsbildungswerk Chemnitz, KSV Sachsen uvm.,
schloss Malte Ziegenhagen, ehemaliger Kapitän der Niners Chemnitz und Director Network & Partnerships bei Die Fabrik Chemnitz den Kongress im Abschlussimpuls mit den Worten:
“Jede:r kann beitragen, dass Inklusion selbstverständlich und sichtbar wird.”
Und wie nun kann echte Inklusion gelingen?
Durch BEGEGNUNG und KOMMUNIKATION.
That’s it.





