Wie sollen wir Fake News widersprechen, wenn Informationen nicht für alle lesbar sind?
Auf dem Post-it im Bild steht ein wichtiger Satz. Eigentlich.

Denn so, wie er hier geschrieben ist, können ihn viele Menschen nicht lesen. Unleserliche Handschrift wirkt banal – ist aber eine Barriere.
Am 29. November fand die FAKE 2025 im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden statt. Wir haben die Konferenz mit einem Impulsvortrag mit dem Titel: Wir alle sind von Fake News betroffen – aber nicht alle gleich. unterstützt. Und über Fake News, Gegenrede und Demokratie gesprochen.
Ein Satz ist dabei besonders hängen geblieben:
„Gegenrede bedeutet auch, die unbeliebte Rede zuerst ordentlich zu rezipieren.“
Aber was heißt ordentlich rezipieren, wenn
👎 Sprache zu kompliziert ist?
👎 Texte zu lang und unstrukturiert sind?
👎 Quellen schwer auffindbar sind?
👎 Untertitel, Audiodeskriptionen oder einfache Sprache fehlen?
Dann wird Gegenrede unmöglich.
Fake News profitieren genau von diesen Barrieren. Barrierefreiheit baut sie ab.
Wir haben den Satz entziffert. Und noch einmal – gut lesbar – aufgeschrieben.


Und plötzlich können mehr Menschen mitdenken, mitreden, widersprechen.
👉 Inklusion ist kein Extra.
👉 Barrierefreiheit ist eine Voraussetzung für demokratische Teilhabe.
Denn: Wer Informationen nicht verstehen kann, kann sie auch nicht kritisch hinterfragen.
Danke an den Break the fake e.V. für diese wichtige Konferenz und die Möglichkeit, im Rahmen unseres Impulsvortrags für Inklusion und Barrierefreiheit zu sensibilisieren.





